Glaubenskurs

Mission in Südafrika, Teil 3.

P. Gerhard Lagleder

"Eine unvergängliche Bruderschaft"

Wie die "Bruderschaft des Seligen Gerhard" die Aussage des Seligen Gerhard "Unsere Bruderschaft wird unvergänglich sein, weil der Boden, auf dem diese Pflanze wurzelt, das Elend der Welt ist - und weil, so Gott will, es immer Menschen geben wird, die daran arbeiten wollen, dieses Leid geringer, dieses Elend erträglicher zu machen" mit neuem Leben erfüllt und diese in die gegenwärtige Zeit und Lebenssituation Südafrikas überträgt.

Eine Sendung von Gaby Kuhn mit Pater Gerhard Lagleder OSB.
Gesendet am 3. Februar 2011: 16:30 Uhr

 

„Grüß Gott und herzlich willkommen“ sagt Gaby Kuhn. Auch ein Gruß an alle Zuhörer und Zuhörerinnen  von Radio Gloria. Heute haben wir wieder den Pater Gerhard bei uns zu Gast. Er ist bereits vor einem Monat bei uns gewesen und hat die Situation seiner Mission geschildert. Leider versteht der Pater Gerhard kein Schweizer Deutsch. So werde ich ab jetzt in Schriftsprache weitersprechen. In unserer heutigen Sendung geht es um „Die unvergängliche Bruderschaft des Seligen Gerhard“ und um die aktuellen Probleme der afrikanischen Mission der Bruderschaft. Für unsere Zuhörer und Zuhörerinnen, die beim letzten Mal Pater Gerhard nicht hören konnten, darf ich ihn noch einmal kurz vorstellen:  Pater Gerhard wurde 1955 in Regensburg geboren, wo er auch 1982 seine Priesterweihe empfing. Im gleichen Jahr ist er in St. Ottilien dem Orden der Missionsbenediktiner beigetreten. Seit 2005 ist er Ehren-Konventualkaplan des souveränen Malteser-Ritterordens. 1992 gründete Pater Gerhard im Zululand an der Ostküste Südafrikas die Bruderschaft des Seligen Gerhard. Es ist eine eigenständige Hilfsorganisation innerhalb des Malteserordens. Pater Gerhard leitet dort ein AIDS-Therapie-Programm. Grüß Gott, Pater Gerhard, und herzlich willkommen bei uns auf Radio Gloria! Der Selige Gerhard ist sicher unbekannter als andere Persönlichkeiten der Mission. Bitte stellen Sie uns den Seligen einmal vor, Pater Gerhard!

Ja, der Selige Gerhard, mit dem werde ich eigentlich oft verwechselt, weil die Leute meinen, ich bin so ein bisschen eingebildet und ich würde mich selber einen Seligen nennen, weil ich der Pater Gerhard bin, aber das ist nicht der Fall, sondern als ich ins Kloster ging, hat mir mein Erzabt einen neuen Namen, einen Ordensnamen, gegeben, und er hat mich vorher gefragt: „Welchen Namen hättest du denn gerne?“ und ich habe ihm dann als ersten Vorschlag den Seligen Gerhard als meinen Namenspatron genannt, und der Selige Gerhard ist mir ein ganz großes Vorbild, denn der Selige Gerhard ist der Gründer des ältesten Hospitalordens der Kirche. Der Selige Gerhard war vermutlich ein Kind einer süditalienischen Patrizierfamilie und zwar aus einem ganz kleinen Dorf, das heißt Scala und ist in der Nähe der größeren Stadt Amalfi, und Amalfi ist etwas südlich von Neapel in Italien. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass der junge Gerhard eine Berufung zum religiösen Leben verspürt hat, und dann in die Abtei „Cava dei Tirreni“ eingetreten ist, die gleich in der Nähe von Neapel ist, und ein Benediktiner wurde. Denn aus Amalfi hat man in der damaligen Zeit viele Leute ins Heilige Land geschickt als Handeltreibende. Amalfi war damals eine der See-Republiken, also eine von Italien unabhängige Gemeinschaft bzw. ein von Italien unabhängiges Staatsgebilde, ein ganz kleines, so ähnlich wie die Hansestädte in Deutschland das waren, und die haben also Kaufleute ins Heilige Land geschickt, um dort einfach Geld zu machen. Aber mit diesen Kaufleuten kamen auch Leute mit, die dann die geistliche Betreuung betrieben haben, und so weiß man, dass im Jahr 1048 etwa in Jerusalem bereits eine Benediktinerabtei gegründet wurde, und diese Benediktinerabtei hieß „Santa Maria Latina“, oder die „Abtei der Heiligen Maria von den Lateinern“. Die „Lateiner“ waren im Gegensatz zur Ostkirche der Rom treue Stamm der Kirche. Der Selige Gerhard wurde vermutlich von dem Kloster „Cava dei Tirreni“ aus Süditalien in die Abtei „St. Maria Latina“ in Jerusalem geschickt und er war dort als der Gästebruder vermutlich tätig. Das heißt, man hat sich ja damals um sehr viele Pilger gekümmert. Die Christen wollten immer schon an den Platz kommen, wo Christus geboren ist, wo Christus gelebt hat, wo Christus dann endgültig für uns gelitten hat und gestorben ist und auferstanden ist. Und dieses Kloster Santa Maria Latina war gleich neben der Auferstehungskirche, also der Kirche, die an dem Platz erbaut ist, an der das Kreuz stand, an der Christus beerdigt wurde, was ja nur ein paar Meter davon entfernt ist, und wo natürlich Christus von den Toten auferstanden ist. Diejenigen, die von Ihnen schon mal in Jerusalem waren, kennen vermutlich die evangelische Erlöserkirche und die steht genau an derselben Stelle auf denselben Grundmauern auf der früher eben das Benediktinerkloster, die Benediktinerabtei Santa Maria Latina stand. Und dort war eben ein großes Gästehaus für diese Pilger. Jetzt muss man natürlich wissen, dass die Pilger in der damaligen Zeit nicht, wie heute, mit dem Flugzeug und mit dem Auto und mit modernen Verkehrsmitteln gereist sind, sondern dass die hoch zu Ross lange Wege durchmachen mussten, und auf diesen langen Wegen aus Europa ins Heilige Land natürlich sehr vielen Gefahren ausgesetzt waren. Es gab da Wegelager und es gab Piraten und es gab natürlich die große Hitze im Mittelmeerraum, die die Leute ertragen mussten, und so kamen also viele dieser Pilger einfach erschöpft, und viele davon auch krank in Jerusalem an. Und deshalb war eben dieses Gästehaus von Anfang an nicht nur so eine Art Hotel, sondern es war wirklich ein Haus in dem Kranke Pilger gepflegt wurden. Und deshalb ist auch in den ältesten Handschriften, die uns erhalten sind, dieses Haus bereits als „Hospitale Iherusalem“, also als das Hospital von Jerusalem bekannt. Und dieses Hospital von Jerusalem wurde vermutlich im Jahr 1099 gegründet, noch vor der erste Kreuzzug in Jerusalem ankam. Das war im Juli 1099. Also, die Gemeinschaft hat vorher schon bestanden und Pilger betreut. Es wird uns ja auch die Geschichte erzählt, dass der selige Gerhard den Christen, die ins Heilige Land kamen, helfen wollte, und weil die natürlich auch völlig verhungert waren, als die da angekommen sind in Jerusalem, hätte er Brotlaibe über die Stadtmauer von Jerusalem geworfen, den Christen entgegen, und er sei dabei dann erwischt worden, und als er dann sozusagen vors Kriegsgericht gestellt wurde, hätten sich die Brotlaibe in seinem Habit in Steine verwandelt und damit war er aus dem Schneider, und hat man ihm nichts mehr angetan. Darum wird der Selige Gerhard auch in vielen Bildern dargestellt mit einer Kette am Arm und gleichzeitig einem Brotlaib in der Hand, um auf dieses Brotwunder oder Steinwunder, wenn man es so nennen will, hinzuweisen. Nun, der Selige Gerhard war also schon vor dem ersten Kreuzzug in Jerusalem tätig und hat dann natürlich weiter gemacht. Und jetzt kamen aber viele christliche Leute ins Land als Ritter. Und jetzt muss man verstehen: Die kamen also nicht nur so als die wilden Krieger, die alles krumm und klein schlagen wollten, sondern sie hatten im Grunde eine christliche Motivation. Natürlich muss man infrage stellen, ob den Glauben mit dem Schwert zu verteidigen die richtige Art und Weise, ist aber die waren damals davon überzeugt, dass dies das Gebot der Stunde sei, und viele dieser Ritter haben sich dann, wenn man so will, sogar bekehrt, und haben gesagt: „Also jetzt bin ich am Ziel meiner Lebensreise angekommen. Jetzt will ich mein Leben ganz zur Verfügung stellen, dem lieben Gott. Und jetzt bleibe ich dort“, und waren sehr beeindruckt von diesem Hospital. Und dann sind viele Ritter damals in diese Hospitalbruderschaft, die der Selige Gerhard gegründet hatte (eingetreten). Er brauchte ja Menschen, die ihm halfen, sich um diese Kranken zu kümmern. Dieses Hospital hatte in seinen Glanz- und Glorie-Zeiten über 2000 Betten, und das muss man sich im Mittelalter erst mal vorstellen!  Und so brauchte er Leute, die ihm halfen. Und da hat er eben diese Hospitalbruderschaft des Heiligen Johannes gegründet. Warum Heiliger Johannes? Weil die Hauskapelle, die Kirche des Heiligen Johannes war, die gleich neben der Abteikirche in Jerusalem heute noch steht, und deshalb war eben das die Hospitalbruderschaft des Heiligen Johannes, oder wenn man es so nennen will, die Johanniter-Bruderschaft. Und dort hat eben dann der Selige Gerhard diese Ritter mit aufgenommen in den Orden, die dann ihre Waffen abgelegt haben, in die Waffenkammer gelegt haben, und die Krankenpflegekleidung angezogen haben, und dann Kranke dort gepflegt haben. Und das großartige an der damaligen Zeit war ja, dass obwohl diese Ritter ins Land kamen und das Christentum zu verteidigen, dieses Hospital immer eine neutrale Stellung innehatte, d.h. man hat selbst mohammedanische Kranke dort gepflegt, und denen wurde eben nicht der Kopf abgeschnitten, wie man das den Kreuzrittern immer nachsagt, sondern die haben sich um die genauso gekümmert, mit derselben Liebe, mit der sie sich um alle anderen Menschen gekümmert haben. Und jetzt war das Besondere an diesem Hospital, dass es eine religiöse Einrichtung war. Es war also nicht nur eine von einem religiösen Orden betriebene Einrichtung, nämlich dem Benediktinerorden, und übrigens war es dann so, dass bereits 14 Jahre nach der Gründung dieser Hospitalbruderschaft im Jahr 1099, also im Jahr 1113 Papst Pascalis II diese Hospitalbruderschaft als eine vom Benediktinerorden unabhängige religiöse Gemeinschaft, also als einem eigenen, selbstständigen religiösen Orden anerkannt hat. Und somit hat also der Benediktinerorden eine Frucht gebracht, nämlich die Frucht eines neuen Ordens, so wie es mehrere Früchte des Benediktinerordens gibt in dieser Hinsicht, wie auch den Zisterzienserorden zum Beispiel, oder den Trappistenorden, die auf den Benediktinerorden zurückgehen. Und so eben auch der Malteserorden eine Frucht, ein Zweig des Benediktinerordens ist, der aber dann selbstständig wurde, und damit der älteste Hospitalorden der Kirche ist. Die Ritter und die Mitglieder des Hospitalordens des Heiligen Johannes, kurz des Johanniterordens, wie man ihn damals noch nannte, haben sich eben dann um die Kranken, aber nicht nur jetzt medizinisch gekümmert, und die zu pflegen, sondern es war als geistliche Gemeinschaft gedacht, und zwar: Es ist sehr interessant, dass man in den ganz alten Handschriften findet, dass die Ritter, dass die Mitglieder des Hospitalordens des Heiligen Johannes, nach Jerusalem gekommen sind stabili1.gif (74913 Byte)„ad tuitionem fidei et obsequium pauperum“, also „zur Verteidigung des Glaubens und zur Hilfe für die Bedürftigen“, dass also beides immer wichtig war: Nicht nur, dass man den Bedürftigen hilft, sondern dass man den Glauben schützt, den Glauben lebt, den Glauben verteidigt in lebendigen Taten. Und so war von Anfang an ein Hospital in der damaligen Zeit ja nicht nur eine Krankeneinrichtung, wo man einen Kranken aufnimmt, der dann gepflegt wird und dann als gesund wieder entlassen wird, sondern es war immer als eine geistliche Gemeinschaft gedacht. Nämlich: Der Kranke wurde dort aufgenommen und wurde – heute würde man es holistisch nennen – wurde also nicht nur körperlich behandelt sondern auch, man hat ihm geistlich geholfen, man hat ihm die Sakramente angeboten. Der Kranke, der reinkam, der durfte erst mal beichten, durfte die heilige Kommunion empfangen, und wurde erst dann ins Bett gebracht. Also, es ist eine ganz-menschliche Pflege, eine ganz-menschliche Sorge, die man den Leuten angedeihen ließ. Und das Interessante ist, dass der Selige Gerhard bereits von den Kranken als „den Herren, den Kranken“ spricht. Und in der damaligen Zeit, im Mittelalter, war ja der Herr, das waren die Patrizier, das waren die Fürsten, das war der Adel und alle anderen waren die Bürger oder die Diener, und so hat man also jetzt den Kranken als den Herrn bezeichnet, weil man von Anfang an Christus im Kranken begegnen wollte. Und somit war also diese Hospitalgemeinschaft des Seligen Gerhard eigentlich als ein Heilsereignis zu verstehen, nämlich dass die Mitglieder des Hospitalordens in den Kranken Christus begegnen und somit dem Heilbringer, dem Heiland Jesus Christus im Kranken begegnen und auf der anderen Seite die Kranken wiederum das Heil in Jesus Christus erfahren in der Liebe, die ihnen geschenkt wird, wo sie die Liebe Gottes erfahren dürfen durch die Hilfe, durch die geistliche, durch die körperliche, durch die seelische Hilfe, die sie von dem Hospitalorden in dem Krankenhaus erfahren durften. Und das Schöne in der damaligen Zeit war ja bereits, dass dies auch sehr deutlich zum Ausdruck kam. Die Krankenzimmer z.B. hatten einen Altar. Es gibt wunderschöne alte Stiche wo man das Hospital von Jerusalem sieht, wo der Selige Gerhard mit seinen Mitgliedern seines Hospitalordens die Kranken pflegt, und im Hintergrund ist ein Altar. Und dies hat sich im Malteserorden eigentlich bis heute gehalten. Es gibt also immer wieder diese Kombination zwischen Krankenräumen und Kirche, und auf jeden Fall in allen Hospitälern des Malteserordens heute gibt es immer eine Hauskapelle oder eine Haus-Kirche und es gibt sogar selbst im Mittelalter den Hospitalkirchentyp des Malteserordens, oder den Johanniter-Haus-Kirchentyp: Und zwar waren die Kranken immer im ersten Stock und dann gab es entweder so (etwas) wie einen Balkon, von dem man vom ersten Stock in die Kirche herunter schauen konnte, so dass eben das Krankenzimmer und die Kirche ein Raum waren, und zum anderen gibt’s dann auch die Einrichtung, dass auf jeden Fall größere Löcher waren, durch die man dann direkten Kontakt haben konnte zur Kirche, so dass mal also das genau zum Ausdruck gebracht hat, dass nicht hier die Kirche ist und dort die Kranken sind, sondern dass nur die Kranken in die Kirche mit hinein nimmt, auch ins Kirchengebäude, und natürlich dann in die Feier der Sakramente mit hinein nimmt, so dass es also ganz wichtig den Malteser immer schon war, und bis heute noch ist, dass der Mensch nicht nur körperlich geheilt wird, sondern auch seelisch die Hilfe des Heil schaffenden Wirkens Gottes erfahren darf, dass er dem Heiland näher gebracht wird, in den Sakramenten.

(Musikeinlage)

Das Besondere an dem Hospital des Seligen Gerhard damals war auch, dass man im Kranken nicht nur den Herrn gesehen hat, sondern auch einen Herrn im Sinn des mittelalterlichen Respektes für eine hochgestellte Persönlichkeit. Und das hat sich dadurch zum Ausdruck gebracht, zum Beispiel, dass in allen anderen Bereichen erst mal die Herren gegessen hatten und was dann von den Brosamen der Reichen übrig blieb, das haben die anderen, die Hausangestellten, bekommen. Und hier ist es genau umgekehrt, nämlich dass die Mitglieder des Ordens erst nachher essen, nachdem die Kranken zu Essen bekamen. Es steht in alten Berichten, die man an gefunden hat, auch dass die Kranken auch aus Silbertellern gegessen haben. Jetzt muss man wissen, dass in der damaligen Zeit der normale Teller ein Holzteller war und dies ist natürlich äußerst unhygienisch. Und gerade mit den Infektionskrankheiten im Orient muss man da sehr aufpassen. Also war in der damaligen Zeit der Malteserorden bereits eine hochmoderne Einrichtung, die ganz neue Dinge in die Medizin hereinbrachten, also dass man zum Beispiel aus Metalltellern oder Silbertellern isst, weil  dies hygienischer ist, als aus den Holztellern. Oder es war auch üblich in den Krankenräumen Weihrauch zu verwenden. Das hatte nicht nur im religiösen Hintergrund, natürlich den auch, aber es hat natürlich die Fliegen vertrieben, und wenn die Fliegen nicht dauernd auf den Wunden der Kranken gesessen sind, hat es auch weniger Infektionen gegeben. Also eine erste, wenn sie so wollen, auch Desinfektion oder ein Schutz gegen Infektion bei den Kranken. Das ganz Besondere am Malteserorden war auch, dass dort immer nur ein Kranker im Bett lag. Wir wissen zum Beispiel aus dem Hotel Dieu in Paris, dass es 3-4 Patienten pro Bett waren. Wie man die dort unterbringt weiß ich nicht, aber die Statistiken zeigen, dass wesentlich mehr Kranke im Krankenhaus waren als es Betten gab, und dies war also damals im Mittelalter selbstverständlich, dass nicht nur ein Kranker im Bett lag.  Beim Malteserorden was es anders: Da hat jeder Kranke sein eigenes Bett bekommen und dies ist natürlich aus hygienischen Gründen, nicht nur der Bequemlichkeit halber, eine ganz wichtige Sache. Die Kranken wurden als Gäste behandelt. Die Kranken wurden … Im Gast wollte man Christus dienen und so hat man ihnen das gegeben, was man Gott geben will, nämlich dass man Ihnen die Ehre erweist, dass man im Kranken eben Jesus Christus sieht, und indem man Jesus Christus in den Kranken sieht, war das Wichtigste für diese Ordensmitglieder, einfach voll und ganz und jederzeit für diese Kranken da zu sein. Und der Orden hat sich dann später entwickelt, und zwar nicht nur, dass er im Heiligen Land jetzt dieses Hospital unterhielt, was in der damaligen Zeit eine der modernsten medizinischen Einrichtungen war, sondern die waren auch sehr klug und sagten: „Wenn also die Heilig-Land-Pilger diese langen Wege auf sich nehmen müssen, um ins Heilige Land zu kommen, dann wäre es eigentlich aus Vorbeugungsgründen schon mal wichtig, wenn die auf dem Weg ins Heilige Land bereits Hospitäler hätten, in denen sie unterkommen können, wenn Ihnen also vorher schon geholfen wird.“ So gab es dann sehr bald in den Seehäfen am Mittelmeer Dependancen, also Zweigniederlassungen des Malteserordens, wo man dann eigene Hospitäler eingerichtet hat, so dass also die Kranken nicht todkrank in Jerusalem ankamen, sondern dass Ihnen vorher schon geholfen wurde. Diese Zweighospitäler haben aber dann auch ein Eigenleben entwickelt, und haben nicht nur den Pilgern geholfen, sondern selbstverständlich auch den Menschen aus dem Umkreis dieses Hospitals, und so hat sich eben dann bereits im Mittelalter, im frühen Mittelalter, der Malteserorden auf ganz Europa ausgeweitet. Und in fast allen europäischen Ländern gab es Niederlassungen dieses Ordens und so gab's dann auf der einen Seite das Hospital in Jerusalem als die Zentrale, aber auch auf der anderen Seite die Hilfe des Malteserordens in vielen vielen Ländern. Den Schweizern darf ich sagen, dass sie ganz stolz darauf sein können, es gab eine Kommende in Bubikon, und das war eine der ältesten Kommenden des Malteserordens in Europa, also die Schweizer waren auch da schon (im Mittelalter) Vorreiter, auch was den Malteserorden betrifft. So hat eben der Malteserorden dann seine Aufgaben ausgeweitet auf die ganze Welt. Er hat dann später seinen Sitz verlegen müssen, weil wir ja wissen, dass alle Christen aus dem Heiligen Land vertrieben wurden. 1187 musste Jerusalem aufgegeben werden und dann ist der Malteserorden erst mal ausgewichen nach Akkon, was im Norden von Israel ist, und von dort ist er dann auch wieder vertrieben worden, und kam dann erst mal nach Zypern, und von Zypern Rhodos, wo er 200 Jahre tätig war, ist dann wieder vertrieben worden, und dann hat Kaiser Karl der Fünfte vom „Heiligen römischen Reich der deutschen Nation“ dem Malteserorden die Insel Malta als Lehen gegeben. Und diese Insel Malta ist eine ganz kleine Insel, 30 × 20 km groß, südlich von Sizilien im Mittelmeer, und war damals eine fürchterliche Steinwüste mit kaum einer Vegetation, also so ein großes Geschenk war es auch wieder nicht, aber trotzdem. Der Malteserorden hat dann dieses Land urbar gemacht, hat sofort wiederum mit der Krankenpflege begonnen, und hat dann in Malta eine medizinische Universität begonnen, in dieser „sacra infermeria“ wie er es genannt hat, und die war also damals eine der besten medizinischen Universitäten des Mittelalters im Mittelmeerraum. Und das ist also auch eine Großtat des Malteserordens, die er dort verbracht hat, und leider wurde der Malteserorden dann 1798 wiederum vertrieben aus Malta und hat seit 1835 jetzt seinen Sitz in Rom in der Via Condotti. Das ist unweit der Spanischen Treppe. Dort ist heute der Sitz des Malteserordens. Und der Malteserorden bis heutzutage weltweit tätig, und zwar nicht nur als religiöser Orden – Es gibt im Malteserorden Leute, die (wie ich im Benediktinerorden) die Ordensgelübde abgelegt haben – sondern der Malteserorden ist auch – und jetzt gehe ich in der Geschichte zurück zu Rhodos: Als der Malteserorden auf Rhodos war, wurde er eine souveräne Nation. Und dies ist eigentlich einzigartig in der Welt- und Kirchengeschichte, dass eine religiöser Orden die Regierung des Landes wird, und dies war damals der Fall, also der Großmeister des Malteserordens, (der damals noch nicht Malteserorden hieß, das hieß er erst auf Malta, damals hieß er noch Johanniterorden,) der Großmeister des Johanniterordens war gleichzeitig Staatsoberhaupt von Rhodos, was damals eine eigenständige Nation war, und diese Souveränität hat der Malteserorden behalten. Später dann auf Malta war er wieder der Souverän der Insel. Und dann das Wunderbare war, als sozusagen dann 1798 der Malteser Orden aus Malta vertrieben wurde, hat er eine Art Exilregierung gebildet und seine Souveränität als solches behalten. Und diese Souveränität hat der Malteser Orden noch heute und so haben wir, der Malteserorden, diplomatische Beziehungen mit über 100 Ländern auf der ganzen Welt. Und dies ist eine großartige Sache, weil damit auch unsere soziale Arbeit, unsere Hilfe für die Kranken, nicht nur jetzt von einer „Nicht-Regierungs-Organisation“ geleistet wird, sondern von einem Staatsgebilde, das auf diplomatischer Ebene wesentlich wirksamer auch die Hilfe koordinieren kann, und so ist auch für uns diese funktionale Souveränität des Malteser Ordens ein ganz großartiges Hilfsmittel, dass wir als internationale Organisation, ich wiederhole: nicht nur als religiöser Orden und als Souverän dastehen, sondern drittens eben auch als eine internationale Hilfsgesellschaft dastehen, die mit nationalen Hilfsorganisationen in den verschiedensten Ländern tätig ist. In der Schweiz ist das der „Malteser Hospitaldienst Schweiz“ und in Österreich ist es auch der „Malteser Hospital Austria“. In Deutschland ist es der „Malteser Hilfsdienst“ und in Südafrika habe ich vor (dieses Jahr werden es 19 Jahre) vor 19 Jahren die „Bruderschaft des Seligen Gerhard“ gegründet, die die Hilfsorganisation des Malteserordens in Südafrika ist.  Wir haben sie ganz bewusst eine „Bruderschaft“ genannt, weil wir eben wollten, dass wir sozusagen das Charisma des Ordensgründers in die heutige Zeit übertragen, und dass wir sozusagen das, was der Selige Gerhard damals in Jerusalem getan hat, jetzt hier in Südafrika, im so genannten Zululand, in die Tat umsetzen wollen, und so ist eben unsere Hilfsorganisation die „Bruderschaft des Seligen Gerhard“ nach diesem ganz berühmten und gesegneten und heiligmäßigen Mann, dem Seligen Gerhard, eben benannt.

Vielen Dank, Pater Gerhard, für diesen interessanten Einblick ins Leben vom Seligen Gerhard. An dieser Stelle würde ich vorschlagen,  dass wir eine Pause einschalten und uns eines der Lieder anhören.

(Musikeinlage)

Für die Zuhörer und Zuhörerinnen, die etwas später zu uns gestoßen sind, unser heutiges Thema gilt der Bruderschaft des Seligen Gerhard. Zu Gast bei uns: Pater Gerhard Lagleder. Im zweiten Teil unserer Sendung beschäftigen wir uns mit dem aktuellen Problem der Mission von Pater Gerhard:

In Südafrika sind wir in der Aidshochburg der Welt. Das ist nichts zum Angeben, das ist nichts, um sich damit in den Mittelpunkt zu stellen, sondern es ist eine sehr traurige Tatsache, dass es in keinem Land der Welt mehr AIDS-Kranke gibt als in Südafrika. Und damit muss die Kirche etwas tun. Ich habe in einer früheren Sendung bereits gesagt, dass die Katholische Kirche in Südafrika der größte Anbieter von AIDS Hilfe und AIDS Arbeit und AIDS Behandlung nach der Regierung ist. Wir haben ein riesengroßes AIDS Behandlungsprojekt, wo wir auch nur ein Teil davon sind, und die Südafrikanische Bischofskonferenz hat ein großes Projekt, wo also viele kirchliche Einrichtungen, kirchliche Krankenhäuser, kirchliche Kliniken mitarbeiten und wo eine ganz große Zahl von AIDS-Kranken in Südafrika behandelt werden. Dies war möglich durch die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika, denn es gab dort, oder gibt’s immer noch, diesen so genannten „President’s Emergency Plan for AIDS Relief in Africa“, und dieses AIDS Reliefprogramm wurde abgekürzt in „PEPFAR“ und dieses PEPFAR hat viele Jahre hinweg, wenn ich mich recht erinnere seit 2003, die AIDS Arbeit der Katholischen Bischofskonferenz in Südafrika wesentlich mitfinanziert.  Jetzt ist es aber so, dass Amerika in einer Wirtschaftskrise ist, dass Amerika einfach nicht mehr so viel Geld hat, und daher seine Zuschüsse für die AIDS Arbeit in Afrika und in Südafrika wesentlich reduzieren musste, und somit hat uns eben leider vor etwa zwei Wochen die südafrikanische Bischofskonferenz mitteilen müssen, dass wir ab Ende Mai keine Gelder von dort mehr bekommen können, um unsere AIDS-Arbeit weiter zu finanzieren. Um sich eine Größenordnung vorzustellen: Es sind, ich weiß jetzt leider nicht in Schweizer Franken, aber ich kann’s in Euro sagen: In Euro sind es etwa Kosten von 300.000 € pro Jahr, die wir aufbringen müssen, um diese AIDS-Behandlung leisten zu können. Davon sind zwei Drittel für die Medikamente, die antiretroviralen Medikamente, die ARVs, wie man sie hier nennt. Die sind eben sehr teuer, und zum zweiten sind die Blutuntersuchungen, die man ja während dieser Behandlung immer wieder braucht, auch sehr teuer und das in etwa zwei Drittel der Behandlungskosten, also von den 300.000 €, die wir pro Jahr brauchen, sind es zwei Drittel für die Medizin und für die Blutuntersuchungen und ein Drittel für die anderen Kosten (Personalkosten und andere Nebenkosten), dass wir das Programm leisten können. Und das ist, wie gesagt, jetzt weggefallen. Es wird wegfallen. Ende Mai bekommen wird es letzte Geld von dort und dann müssen wir sehen, wie wir den Kranken weiterhelfen können. Jetzt ist natürlich das Problem: Wir können nicht einfach die Patienten wegschicken und sagen: „Jetzt gehst Du in die staatlichen Gesundheitseinrichtungen und schaust, ob du dort was bekommst“, denn dies sind jetzt schon überfordert. Die haben jetzt schon zu viel zu tun. Drum sind die ja so froh, dass wir mithelfen in der AIDS Behandlung. Und die wären also völlig überfordert und könnten das sicher nicht leisten und damit würden wir Gefahr laufen, dass die Patienten ihre Medizin nicht mehr bekommen. Jetzt weiß aber jeder, der sich in der AIDS Behandlung auskennt, dass man in der AIDS Behandlung bis zu seinem Lebensende zweimal täglich seine Medizin einnehmen muss. Und wenn man es nur ein paarmal hintereinander vergisst, dann kann das Virus resistent werden, d.h. auch wenn ich nachher meine Medizin wieder einnehme, wenn ich sie in paarmal hintereinander nicht eingenommen habe, wirkt die Medizin nicht mehr. Das Virus wird resistent. Es ändert sich, es mutiert in einer Art und Weise, dass man andere Medikamente verwenden muss, die wesentlich teurer sind als die normalen AIDS-Medikamente, die wir normalerweise verwenden, und wenn dann auch das wieder nicht hinhaut, dann ist das große Problem, dass die Patienten dann einfach nicht mehr behandelbar sind, und wir haben die Erfahrung gemacht beim Regierungsprogramm, wenn die ihre Medizin nicht genommen haben dann innerhalb weniger Wochen tot waren. Und genau das können wir nicht. Wir haben Hunderte von Patienten in Behandlung. Wir können diesen hunderten von Patienten nicht sagen,  pardon, wenn ich es jetzt mal so ganz offen sag: „Geh hin, wo der Pfeffer wächst!“ Denn das können sie nicht. Also müssen wir in irgendeiner Weise schauen, wie es finanziell weitergeht. Wir werden versuchen, so gut als möglich, und wir haben bereits Gespräche mit dem Gesundheitsministerium anberaumt, dass wir versuchen, die südafrikanische Regierung zu überzeugen, dass sie uns wenigstens die Medikamente und die Bluttests, die Labortests bezahlt, so dass wir nur noch die Nebenkosten und die Personalkosten decken müssen und das wären etwa 100.000 € pro Jahr, die wir da aufbringen müssen. Und dies haben wir nicht. Wir haben jetzt schon Schwierigkeiten, dass wir all unsere Arbeit finanziell absichern können und müssen alles in unserer Macht stehende tun, dass wir die Arbeit finanzieren können. Es ist ja ein Riesenfinanzaufwand, eine so große Organisation, die so vielen Menschen hilft, und so viele Projekte betreibt, rein aus Spenden zu finanzieren. Und so müssen wir jetzt versuchen, alles was in unserer Macht steht, zu tun, um diese Finanzlücke zu schließen. Deshalb muss ich jetzt, oder müssen wir jetzt an alle möglichen Herzen anklopfen und sagen: „Bitte, helft uns! Helft uns, dass wir Menschenleben retten können! Helft uns, dass wir die Leute nicht einfach hilflos sich selber und damit dem Tod überlassen müssen!"

An dieser Stelle möchte ich Euch die Adresse und die IBAN-Nummer von diesem Schweizer Konto angeben:

Helvetische Assoziation FONDAHOM, UBS AG, IBAN: CH26 0026 0260 3830 4040R. Mit dem Vermerk:  „Südafrika“

(Musikeinlage)

Wenn Sie mich jetzt fragen: „Ja, was kostet denn das Ganze?“ Wenn man es auf einen Patienten umrechnet, dann ist es leichter zu verstehen: Und zwar kostet uns die Behandlung, alles eingeschlossen, Medizin, Labortests, Personalkosten und alle anderen Nebenkosten eingeschlossen, uns kostet ein AIDS Patient pro Monat umgerechnet 150 €, Und wir versuchen jetzt, dass wir Menschen finden, vielleicht wohlhabende Menschen, die es aufbringen können, uns 150 €  - ich weiß nicht, was das in Franken in etwa ist –dass sie uns etwa 150 € pro Monat geben, um sozusagen eine Patenschaft für einen AIDS Kranken zu übernehmen, und wo eine Einzelperson dies nicht leisten kann, versuchen wir dann auch zu sagen: Könnte nicht eine Pfarrgemeinde zum Beispiel, oder ein Verein, oder eine Schulklasse, oder ein Altenclub, oder ich weiß nicht, wer auch sonst noch infrage käme, alle möglichen Gruppierungen, die könnten doch zusammenstehen und wenn jeder zusammen hilft, dann könnte zum Beispiel sagen wir mal jetzt eine Pfarrgemeinde sagen: „O.k., wir finanzieren euch eine Patenschaft für einen AIDS-Kranken. Wir werden euch ab heute regelmäßig 150 € pro Monat auf euer Konto überweisen, und damit könnt ihr dann die gesamten AIDS Behandlungskosten für einen Patienten übernehmen.“ Und wenn wir da ein paar Hundert von solchen Leuten finden, und das versuchen wir ganz einfach, wir Vertrauen darauf, dass uns der Liebe Gott helfen wird, dass dies möglich sein wird, dann können wir es schaffen, dass wir den Menschen auch weiterhin helfen können, und die Leute eben nicht ihrem eigenen Schicksal überlassen müssen, und – wie ich schon dreimal gesagt habe – sie dem eigenen Schicksal zu überlassen hieße sie dem Tod auszuliefern, und das kann ich vor meinem Gewissen nicht verantworten. Das können wir als Organisation nicht verantworten, und wenn wir den letzten Cent, wenn wir den letzten Reppen ausgeben müssen, den wir auf unserem Konto haben, um den Leuten zu helfen und das Leben zu retten, dann werden das tun, und wir vertrauen darauf, dass uns der Liebe Gott unter die Arme greift, dass uns der Liebe Gott Spender sendet, die sagen: „Ich verstehe die Notsituation. Ich will euch helfen. Ich werde euch helfen, dass wir eben, wie ich schon sagte, so eine Patenschaft für einen AIDS Kranken übernehmen.“ Und genau das will ich jetzt tun, und wir werden versuchen, eine groß angelegte Spendenaktion international zu starten, und so fange ich eben jetzt mit Ihnen an, um Ihnen, liebe Hörer von Radio Gloria, zu sagen. „Bitte helft uns! Es geht nicht darum, dass wir etwas tun, was nicht wirklich notwendig ist, sondern es geht um die Rettung von Menschenleben!“ Und es wäre wirklich eine großartige Sache, wenn möglichst viele von Ihnen sagen würden: „Da machen wir was. Da helfen wir zusammen. Wir versuchen, das in die Tat umzusetzen, dass wir dort Menschenleben retten, die ohne diese Medikamente, die ohne die AIDS Behandlung dem Tod ausgeliefert wären.“

Herzlichen Dank, Pater Gerhard, für diesen interessanten Vortrag mit dem Einblick in das Leben des Seligen Gerhard und in Ihre Arbeit. Pater Gerhard, würden Sie uns noch Ihren Segen geben?

Ich möchte den Segen gern beginnen mit dem Gebet der Bruderschaft des Seligen Gerhard, das wir hier jeden Tag bei der Heiligen Messe zum Abschluss der Fürbitten beten. Ich lade Sie ein, dass sie innerlich mitbeten. Herr Jesus Christus, du hast mich gnädig berufen, Dir als Mitglied der Bruderschaft des Seligen Gerhard zu dienen. Ich danke dir, dass du mich gewürdigt hast, diese Aufgabe zu erfüllen. Demütig bitte ich dich, auf die Fürsprache unserer Lieben Frau, des Heiligen Johannes des Täufers, des Seligen Gerhard und aller Heiligen, dass der Geist unserer Bruderschaft mein Leben und Handeln durchdringe, auf dass ich mich stets Deinen Dienst widme, in meiner Familie, unter meinen Freunden, und für alle, die meine Hilfe benötigen. Im Vertrauen auf deine Hilfe will ich stets den Glauben verteidigen, und ein offenes Herz für meinen Nächsten haben, besonders für die Armen, die Traurigen, die Einsamen, die Behinderten und die Kranken. Gibt mir die nötige Kraft, nach diesem Vorsatz als aufrechter Christ selbstlos im Geist seines Evangeliums zu leben, zur Ehre Gottes, für den Frieden der Welt, und das Wohl unserer Gemeinschaft. Amen. So segne und behüte euch der allmächtige Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen. Gelobt zu Jesus Christus! In Ewigkeit. Amen. Ein ganz herzliches Vergelt’s Gott, Ihnen, liebe Gaby Kuhn, und Ihnen, liebe Hörer von Radio Gloria, die so treue uns und mir in den Sendungen immer wieder zuhören. Möge der Liebe Gott sie alle segnen!

Das ist es gewesen, die Sendung mit dem Titel „Die unvergängliche Bruderschaft vom Seligen Gerhard“. Bei Ihnen, Pater Gerhard, möchte ich mich recht herzlich bedanken, dass Sie bei uns als Gast und Referent gewesen sind. Auch bei Ihnen, liebe Zuhörer und Zuhörerinnen, bedanke ich mich recht herzlich, dass Sie mit mir durch die Sendung gegangen sind. Es würde mich freuen, wenn ich Sie wieder auf Radio Gloria begrüßen dürfte. Am Mikrofon ist gewesen: Gaby Kuhn und ich wünsche Ihnen Gottes Segen!

In der Sendung erwähnt: Blessed Gérard’s Hospiz HAART Programm

7. September 2004: Die erste HAART Patientin
bekommt zum ersten mal ihre antiretroviralen Medikamente.


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Letzte Aktualisierung am 17-04-2013 22:03:18