Unterstützung für AIDS-Behandlung in Südafrika


Reportage / Interview mit Schülern des Descartes-Gymnasiums in Neuburg an der Donau.

Ausgestrahlt am 5. April 2011 in Radio IN und Radio ND1

 

Grüß Gott am Dienstag bei Radio IN! Dreizehn Minuten nach Sechs. Das ist der Start in den Morgen mit der Kweba. Für die Schülerinnen und Schüler des Neuburger Descartes Gymnasiums ist er zum Teil ein alter Bekannter, der Benediktinermönch Gerhard Lagleder. Er betreibt in Südafrika eine Hilfsorganisation namens „Brotherhood of Blessed Gérard“, und die Neuburger unterstützen ihn dabei. Gestern war er an der Schule auf Besuch und erzählte den Schülern von seiner Arbeit mit AIDS-Kranken. Für die fünften Klassen am Gymnasium war das zum Teil eine völlig neue Erfahrung.

„Dass es so schlimm ist, wusste ich jetzt nicht, dass es gleich tödlich ist. Ich habe gedacht, da wird man krank wie bei Husten.“

„Ich finde es auch sehr schlimm. Ich will auch spenden.“

„Also, ich finde das auch eine super Idee, dass die denen helfen, weil die haben ja nicht das Geld dafür und können sich auch nicht selber zurechtfinden.“

„Ja, ich hab schon so einiges von AIDS gehört, aber dass es in Afrika wirklich so schlimm ist, das hätte ich jetzt nicht gedacht.“

Ja, ein Drittel der Bevölkerung in Südafrika, z.B. ist HIV-positiv und mit den richtigen Medikamenten kann das Leben der Bevölkerung dort deutlich verlängert werden. Pater Gerhard – oder Gérard, wie man ihn auch nennt – ist momentan deswegen in Deutschland unterwegs, um Spenden zu sammeln. Gestern war der Benediktinermönch am Descartes Gymnasium in Neuburg zu Gast.


Reportage / Interview mit Pater Gerhard.

Ausgestrahlt in Radio IN und Radio ND1 am 5. April 2011

Es ist zwölf nach Sieben. Schönen guten Morgen! Die Schüler des Descartes Gymnasiums in Neuburg, die kennen ihn vermutlich alle, den Benediktinermönch Gerhard Lagleder. Er betreibt in Südafrika die Hilfsorganisation „Brotherhood of Blessed Gérard“. Ein großer Teil seiner Arbeit ist ein Hospiz für Aidskranke. Es ist allerdings mehr als eine Herberge für Sterbende. Hier werden die Kranken auch mit speziellen Medikamenten behandelt. Pater Gerhard:

Wenn man die regelmäßig einnimmt, dann kann der Patient noch 10, 15, 20, vielleicht sogar 25 Jahre bei guter Gesundheit weiterleben. Und es ist so eine ganz tolle Geschichte, wenn eben Leute, die eigentlich ins Hospiz reinkommen zum Sterben, wenn die dann nach wenigen Wochen durch die Fronttür rausgehen und winken und sagen: „Dankeschön! Mir geht’s wieder gut.“

Die Behandlung in Südafrika ist billiger als in Deutschland. Für gerade mal drei Euro am Tag lässt sich ein Aidskranker am Leben erhalten. Allerdings ist die Organisation momentan in Finanzierungsnot. Der Hauptgeldgeber, die Vereinigten Staaten von Amerika, zahlen nämlich nicht mehr. Deswegen ist Pater Gerhard momentan in Deutschland unterwegs, um Spenden zu sammeln. Wir wünschen ihm dabei natürlich jede Menge Erfolg für dieses tolle Projekt. Da hoffe ich, dass sich da neue Spender finden, und vielleicht auch ein Hauptgeldgeber, ein neuer.


Diese Seite ist Teil der Medienschau der Brotherhood of Blessed Gérard



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Letzte Aktualisierung am 17-04-2013 22:11:42