Einweihung des neuen Trakts des Pflege- und Hospiz-Zentrums des Seligen Gerhard in Mandeni


Der neue Trakt des Pflege- und Hospiz-Zentrums des Seligen Gerhard

Die beständig zunehmende Anzahl von Patienten, die im Pflege- und Hospiz-Zentrum des Seligen Gerhard Aufnahme suchen, hat es nötig gemacht, das Gebäude zu erweitern, und zwar durch ein Wachzimmer, einen Umkleideraum für Pflegekräfte, einen weiteren Lagerraum, einen Abfallraum und einen Gärtnerlagerraum, sowie durch die Vergrößerung der Spülküche, der Speisekammer, des Fäkalentsorgungsraumes, der Waschküche und der Leichenkammer. Der erste Stock des neuen Flügels beherbergt das Entwicklungshilfezentrum des Seligen Gerhard, d.h. die Nähschule, die von der Pfarrhalle der benachbarten St. Antoniuskirche hierher verlegt wurde.


Es war eine große Ehre, dass Bischof Dr. Mansuet Dela Biyase in Begleitung der beiden Bischöfe von Botswana, Bischof Franklyn Nubuasah SVD von Francistown und Bischof Boniface Tshosa Setlalekgosi von Gaborone, einen Tag nach der Feier seines 25jährigen Bischofsjubiläums und seines 40. Priesterjubiläums zur Einweihung des neuen Gebäudes nach Mandeni kam.

Pflege- und Hospiz-Zentrum des Seligen Gerhard


Das neue Wachzimmer im Hospiz des Seligen Gerhard

Das Pflege- und Hospiz-Zentrum des Seligen Gerhard war bislang das einzige Hospiz im gesamten Nordküstenbereich der Provinz kwaZulu/Natal mit einer stationären Pflegeeinheit und kümmert sich um Patienten in einem Einzugsbereich bis zu 100 km und mehr. Es arbeitet eng mit den örtlichen Krankenversorgungs- und Medikamentenausgabestationen und Ärzten sowie mit den Hospizen in Empangeni und Durban und der Südafrikanischen Krebsgesellschaft zusammen.

Entwicklungshilfezentrum des Seligen Gerhard


Das alte Sprichwort „Gib einem Armen einen Fisch, und er wird einen Tag zu essen haben - lehre ihn fischen, dann wird er immer genügend haben“ hat immer noch seine Gültigkeit und drückt am besten aus, was das Entwicklungshilfezentrum des Seligen Gerhard leistet: Es vermittelt den Bedürftigen Fähigkeiten, so dass Sie ermutigt und in die Lage versetzt werden, wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen zu können, und macht sie auf diese Weise unabhängig von Almosen. Der erste Schritt hierzu ist eine Nähschule. Frau Mdletshe, eine qualifizierte Nählehrerin, hält Schneiderkurse.


Obwohl die Teilnehmer als unerfahrene Anfänger beginnen, sind sie nach einiger Zeit in der Lage, schöne Kleidungsstücke von hoher Qualität zu nähen. Viele von ihnen haben sich inzwischen selbständig gemacht oder Arbeit in der örtlichen Textilindustrie gefunden.


Diese Seite ist Teil des Rundbriefes Nr. 20 der Brotherhood of Blessed Gérard

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Diese Seite wurde am 17. Dezember 2000 erstellt und zuletzt am 08-10-2009 16:11:21 geändert.


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