Die Feier des

Festes des Seligen Gerhard

im Blessed Gérard's Care Centre in Mandeni, Südafrika,
am 16. Oktober 2005

Nach dem Tod unseres verdientes Mitgliedes Bischof Mansuet Dela Biyase am 1. Juli 2005 wurde Pfarrer Jabulani V. A. Ndaba zum Administrator der Diözese Eshowe gewählt. es ist uns eine große Ehre, dass er unsere Einladung angenommen hat, der Hauptzelebrant unseres Gottesdienstes zu sein.

Der Fürst und Großmeister des Souveränen Malteser-Ritterordens, Seine Hoheit und Eminenz Frà Andrew Bertie hatte unseren Gründer und Präsidenten, Pater Gerhard T. Lagleder OSB zum Rang eines Ehrenkonventualkaplans des Malteserordens befördert. Pater Gerhard wurden seine neue Chorkleidung und die vom Großmagisterium des Ordens in Rom verliehenen Insignien überreicht.

All unsere neuen Mitglieder wurden feierlich in die Brotherhood of Blessed Gérard aufgenommen und bekamen ihre Mitgliedermedaille.

Unser langjähriges Mitglied, der Botschafter des Souveränen Malteser-Ritterordens in Litauen und Lettland, Seine Exzellenz, Dr. Peter Freiherr von Fürstenberg, war unser spezieller Ehrengast und Festredner.

Hochamt in der Blessed Gérard's Kirche


Die Blessed Gérard's Kirche ist festlich geschmückt.


Prozession zum Einzug: Sr Nokuthula Thabethe, Frau Clare Kalkwarf D.M., Diakon Thomas Müller


Pater Gerhard, der Abt der Abtei Inkamana Gottfried Sieber OSB, Pater Michael Mayer OSB bei der Kniebeuge zu Beginn der Heiligen Messe

 
Abt Gottfried, Diakon Thomas Müller, der Administrator der Diözese Eshowe Pfarrer Jabulani Ndaba, Pater Gerhard, Pater Michael


Der Administrator der Diözese Eshowe, Pfarrer Jabulani Ndaba, während seiner Predigt


Frau Clare Kalkwarf, Magistraldame des Malteserordens, während ihrer laudatio:

"1955 wurde Hans und Thilde Lagleder in Deutschland ein kleiner Sohn geboren. Wie die meisten keinen Jungen wuchs auch er auf, ging zur Kirche und in die Schule, feierte seine Erstkommunion und wurde gefirmt. Schon in sehr jungen Jahren zeigte dieser kleine Junge reges Interesse am Erlernen der Ersten Hilfe und im Oktober 1969 - genau vor 36 Jahren - wurde der Mann, den wir heute als Pater Gerhard kennen, als aktives Mitglied in unsere deutsche Schwesterorganisation, den Malteser Hilfsdienst, aufgenommen. Schon damals zeichnete sich der Weg zu seiner göttlichen Berufung ab.

Pater Gerhard begann mit Erste Hilfe Ausbildung, Sanitätsausbildung, Ausbilderlehrgang, Pflegediensthelfer-Ausbildung und wurde 1975 Rettungssanitäter. Im jungen Alter von 20 Jahren wurde er in Regensburg zum Gruppenführer ernannt. Nur ein Jahr später erhielt er die Lehrbefugnis zur Ausbildung von Schwesternhelferinnen und Rettungssanitätern und wurde zum Diözesanreferenten für Schwesternhelferinnen berufen.

Pater Gerhard fühlte sich zum Priestertum berufen und trat 1976 als Priesteramtskandidat ins Priesterseminar in Regensburg ein. Auch während seines Theologiestudiums setzte Pater Gerhard seine Tätigkeit für den Malteser Hilfsdienst fort. 1977 wurde er zum Mitglied der Delegiertenversammlung des Malteser Hilfsdienstes gewählt und 1979 wurde er zum Stellvertreter des Landesgeschäftsführers von Hessen.

1981 schloss er das Theologiestudium als Diplom-Theologe Univ. ab. Seine Diplomarbeit schrieb er  über "Das Neue in der geistlichen Tradition des Johanniterordens", die später unter dem Titel "Die Ordensregel der Johanniter/Malteser" in Buchform veröffentlicht wurde.

1982 wurde er im Regensburger Dom zum Priester geweiht. Aber Gott hatte weitere Pläne. Ohne es zu merken schob Gott in die Richtung, dass er seine verwaltungstechnischen und pflegerischen Fähigkeiten fortführen sollte. So trat Pater Gerhard 1982 in die Erzabtei der Missionsbenediktiner in St. Ottilien ein.

Nach wie vor setzte er seine Arbeit im Malteser Hilfsdienst fort und als er schon im Kloster war, wurde er zum Orts- und Kreisbeauftragten des Malteser Hilfsdienstes in dieser Gegend. Am 14. September 1986 legte Pater Gerhard seine Feierlichen Ordensgelübde als Benediktinermönch ab und wurde 1987 als Missionar ins Zululand ausgesandt. Zunächst war Pater Gerhard Kaplan in Mahlabatini und vor 15 Jahren wurde er zum Pfarrer von Mangete und Mandeni ernannt.

Pater Gerhard dachte dass seine Tätigkeit im Malteserorden durch seine Tätigkeit als Missionar im Zululand beendet sei. Er dachte seine Arbeit wäre rein seelsorgerischer Natur im Busch des Zululandes.

Trotzdem war es wiederum göttliche Berufung, die Pater Gerhards Herz dahingehend antrieb, dass er vor 13 Jahren, am 28. Oktober 1992 zusammen mit vier weiteren Gründungsmitgliedern die Brotherhood of Blessed Gérard ins Leben rief.

Was sie hier und heute sehen - die zwölf Projekte der Brotherhood of Blessed Gérard - ist die Krönung all dieser Jahre des Wachsens an Wissen und Erfahrung, um den Dienst zu leisten, zu dem Gott ihn berufen hat. Der Selige Gerhard selber war ein Benediktinermönch und wirkte in diesem besonderen Bereich der Hospitalität. Pater Gerhard hat diesen wunderbaren Mann sehr konkret nachgeahmt und all sein Dienst für den Malteserorden  wurde heute durch seine Beförderung anerkannt und belohnt.

Im Namen der Mitglieder der Brotherhood of Blessed Gérard möchte ich Abt Gottfried, dem Abt von Inkamana, dem Erzabt von St. Ottilien und dem Abtprimas Notker Wolf in Rom für deren Unterstützung danken, die sie Pater Gerhard geschenkt haben in seiner gottgewollten Aufgabe.

1994 wurde Pater Gerhard als Magistralkaplan in den Malteserorden aufgenommen. Am 21. Juni 2005 hat Seine Hoheit und Eminenz, der Fürst und Großmeister des Malteserordens, Frà Andrew Bertie und der Souveräne Rat des Ordens Pater Gerhard zum Rang eines Ehrenkonventualkaplans erhoben.

Das ist wirklich eine große Ehre und ein wunderbares Ereignis, nicht nur für Pater Gerhard, sondern auch für die gesamte Brotherhood of Blessed Gérard. Pater, wir, die Mitglieder, sind extrem stolz und dankbar dass Sie diese Beförderung bekommen haben. Wir beten, dass die Gnade Gottes Sie umgeben wird, sie schützen möge so dass sie das Werk zur Vollendung führen können, das Ihnen von Gott anvertraut worden ist. Wir, die Mitglieder, versprechen unsere unsterbliche Unterstützung und Hilfe für Sie wenn Sie unseren Leitsatz tuitio fidei et obsequium pauperum in der Pflege "unserer Herren Kranken" ins Leben umsetzen.

Wir danken Gott, dass Sie sind, wer Sie sind. Wir danken Gott, dass er Sie nach Mandeni gesandt hat und wir danken Gott dass Sie den Malteserorden und seine besondere Spiritualität nach Südafrika gebracht haben."


Pfarrer Ndaba segnet die neue Chorkleidung (Talar und Mozetta) und die Insignien (Kreuz) des Ehrenkonventualkaplans.


Der Administrator der Diözese Eshowe investiert Pater Gerhard mit dem neuen Talar eines Ehrenkonventualkaplans.


Der Botschafter des Souveränen Malteser-Ritterordens in Litauen und Lettland, Dr. Peter Freiherr von Fürstenberg, investiert Pater Gerhard mit der Mozetta eines Ehrenkonventualkaplans.


Die Vize-Präsidentin der Südafrikanischen Hilfsorganisation des Malteserordens Frau Clare Kalkwarf D.M. überreicht Pater Gerhard das Kreuz eines Ehrenkonventualkaplans.


Abt Gottfried segnet die Medaillen für die neuen Mitglieder der Brotherhood of Blessed Gérard.


Die Dedizierten Mitglieder der Brotherhood of Blessed Gérard überreichen den neuen Mitgliedern die Medaillen


Pater Gerhard segnet die neuen Mitglieder


Pfarrer Ndaba fährt mit der Eucharistiefeier fort


Prozession zum Auszug: Frau Kalkwarf D.M. und Diakon Müller

Die Feier wird auf der Veranda des Blessed Gérard's Care Centre fortgesetzt


Eine große Schar von Mitgliedern und Freunden haben sich eingefunden


Seine Exzellenz, Botschafter Dr. Peter Freiherr von Fürstenberg hält die Festansprache und berichtet von der Arbeit des Malteserordens in Litauen und Lettland.


Unsere professionellen Gastronomen füllen jeden hungrigen Mund


Die Kinder des Blessed Gérard's Kinderheimes und des Blessed Gérard's Kindergartens singen und tanzen zu jedermanns großer Freude.


Freudiger Applaus von den Ehrengästen.


Diese Seite ist Teil des Rundbriefs Nr. 25 der Brotherhood of Blessed Gérard


Diese Seite wurde zuletzt am 08-10-2009 16:35:56 aktualisiert.


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