Interview von Pater Martin Trieb OSB mit Pater Gerhard T. Lagleder OSB

Der Selige Gerhard war ein Benediktiner. Gibt es in der Benediktinerregel Gedanken, Forderungen, die in der Bruderschaft wiederzufinden sind?

Der Selige Gerhard war ein Benediktiner und von daher ist es ganz natürlich, dass in der Bruderschaft, die er vor über 900 Jahren gegründet hat, benediktinisches Gedankengut eine ganz zentrale Rolle spielt. Zum einen ist es die benediktinische Hospitalität, dass wir uns um Gäste und um Kranke in ganz besonderer Weise annehmen. Das 36. Kapitel der Regel des Hl. Benedikt sagt: „Die Sorge für die Kranken muss vor und über allem stehen. Man soll ihnen so dienen, als wären sie wirklich Christus, hat er doch gesagt ‚Ich war krank und ihr habt mich besucht‘ und ‚Was ihr einem dieser geringsten getan habt, das habt ihr mir getan.“ Und genau diesen Satz der Benediktusregel und den Geist der Benediktusregel wollen wir hier in unserer Bruderschaft ins Leben umsetzen. Es ist also ein sehr benediktinischer Geist des Betens und Arbeitens der auch in unserem Motto als Malteser zum Vorschein kommt „tuitio fidei et obsequium pauperum“ (Verteidigung des Glaubens und Hilfe den Armen), was im Grunde nur eine Ausführung des benediktinischen Grundsatzes des Betens und Arbeitens ist.


Und so sieht diese Szene im fertiggestellten Videofilm aus:
Eine unvergängliche Bruderschaft - Geschichte


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Diese Seite wurde zuletzt am 08 October 2009 17:17:22 aktualisiert.

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