Interview von Pater Martin Trieb OSB mit Pater Gerhard T. Lagleder OSB

Wie erfahren die Leute von Euch?

Die Leute erfahren von uns in ganz vielen unterschiedlichen Arten und Weisen. Erstens gibt es in den örtlichen Zeitungen eine Art von kostenloser Anzeige, die unseren Dienst anbietet, die auf unseren Dienst aufmerksam macht. Zum anderen sind wir natürlich inzwischen sehr gut bekannt und jeder weiß, dass es uns gibt, die Krankenhäuser wissen es, die örtlichen Gesundheitsstationen wissen es und die Ärzte wissen es und werden wir sehr häufig angerufen von Ärzten. Wir werden von der Gesundheitsstation angerufen und wir werden auch von Angehörigen angerufen. Es ist auch die Mundpropaganda, die eine große Rolle spielt, nämlich dass jemand schon mal einen Angehörigen hier hatte und gesehen hat, wie wir arbeiten und sagt „Mensch, da ist also eine Einrichtung, wo man sich gut um dich kümmert“, und deshalb – ähm - rufen uns die Leute an. Ich mache mir auch ein klein wenig Sorgen, Sorgen vielleicht nicht so sehr, im positiven Sinn Sorgen – ähm – dahingehend, dass wir inzwischen auch gemerkt haben, dass häufig es jetzt vorkommt, dass Patienten von weit her nach Mandeni gebracht werden zur eigenen Familie, zu eigenen Verwandten und am selben Tag oder am Tag darauf werden wir dann angerufen und dann sagt man „Ja, wir haben hier einen Kranken. Könnt ihr euch nicht um ihn kümmern?“ So ungefähr als ob es ein Patient von hier wäre, bringt man die Leute von weit her, damit wir uns um sie kümmern  können weil sich eben inzwischen herumgesprochen hat, wie wir uns um die Patienten annehmen. Ich freue mich natürlich darüber und soweit wir helfen können, tun wir es auch.


Diese Seite ist ein Teil von "Eine unvergängliche Bruderschaft" - Vorbereitungen für einen Videofilm über die Brotherhood of Blessed Gérard


Diese Seite wurde zuletzt am 08 October 2009 17:21:21 aktualisiert.

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