Brotherhood of Blessed GérardLiest man die derzeitigen AIDS-Statistiken unserer Region fühlt man sich wie in einem Horrorfilm. Dennoch gibt es immer noch viele, die die Tatsachen leugnen, weil sie damit Panik in der Bevölkerung verhindern wollen.
(Quelle: Daily News vom 4. Juni 1998)
Wir können diese statistischen Angaben nicht auf ihre Richtigkeit überprüfen und erwähnen sie auch nicht, um damit aufzuschneiden. Auch wissen wir nicht, warum unsere Region als die am schlimmsten von der AIDS-Infektion heimgesuchte gilt.
Als wir das Blessed Gérards Care Centre in Mandeni planten und bauten, waren wir uns des wirklichen Ausmaßes dieser Entwicklung nicht bewußt. Unser Hauptanliegen war es, die vielen, an allen möglichen Krankheiten leidenden Menschen zu versorgen, wenn deren Angehörige sie nicht ausreichend pflegen können. Jetzt, nach zwei Jahren zeigt sich immer mehr, daß wir genau das Richtige zur richtigen Zeit am richtigen Ort getan haben.
Sei es glücklicher Zufall oder göttliche Fügung: Auf die über uns hereinbrechende AIDS-Welle sind wir gut vorbereitet. In unserem gut ausgestatteten Pflegezentrum und Hospiz können unser angestelltes Personal und unsere freiwilligen Helfer sich um AIDS-Kranke kümmern, die sonst vernachlässigt würden.
Es ist erschreckend, daß viele Familien ihre an AIDS erkrankten Angehörigen loswerden wollen. Dies steht im krassen Widerspruch zur Tradition der Zulu, in der kranke Familienmitglieder normalerweise sehr gut versorgt werden. Wir stellten fest, daß Angst vor Ansteckung der Grund dafür ist. Außerdem fehlen Kenntnisse über den Umgang mit AIDS- Patienten ohne sich dem Risiko einer Ansteckung auszusetzen. Deshalb verbinden wir unsere häusliche Krankenpflege mit einer ausführlichen Beratung der Angehörigen. Wir zeigen ihnen, wo Vorsicht geboten ist, und welche Maßnahmen sie ungefährdet durchführen können, damit sie den Betroffenen ohne Angst versorgen können.
Besorgniserregend ist, daß viele Zulu im hiesigen Gebiet mehr ihren traditionellen Medizinmännern vertrauen als der modernen Medizin. Das wäre nicht weiter schlimm, würden sie nur pflanzliche Substanzen einnähmen, die ihnen eine subjektive Erleichterung verschaffen können. Bei einer weitverbreiteten Behandlungsmethode schneiden die Medizinmänner mit Rasierklingen viele kleine Schnitte in die Haut von HIV-positiven Personen und reiben dann "Medizin" in die entstandenen Wunden. Verwenden sie die gleiche Rasierklinge beim nächsten Patienten, wird die Behandlung des einen zum todbringenden Nebeneffekt für den anderen.
Erschwerend kommt hinzu, daß etwa die Hälfte der AIDS-Patienten an Lungentuberkulose leidet. Viele weigern sich, Medikamente einzunehmen aus Unverständnis, daß dies wirklich notwendig ist.
Eine wirksame Behandlung wird zudem durch den Aberglauben gefährdet, das Auslösen von Erbrechen "reinige den Körper". Die Einnahme von Medikamenten, die von Ärzten verschrieben werden, wird damit sinnlos, wenn sie gleich wieder erbrochen werden.
Viele Angehörige meinen den Anblick ihres sterbenden Angehörigen nicht ertragen zu können und verbannen ihn deshalb aus dem Familienverband.
Am schlimmsten aber ist das weitverbreitete Gerücht, man könne AIDS durch sexuellen Kontakt mit einer Jungfrau bekämpfen. Zahllose Vergewaltigungen von Mädchen, oft schon von Dreijährigen aufwärts, sind die traurige Folge. Unbeschreiblich ist das Leid dieser Kinder durch die körperliche Verstümmelung, das psychische Trauma und die übertragene HIV-Infektion.
Bestehende Ängste können nicht durch Drohungen oder Strafen beseitigt werden. Da hilft nur ausführliche Aufklärung und Vertrauensbildung.
Mit Stolz und Freude erfüllt es uns, daß wir von der Fachhochschule Coburg als Einrichtung anerkannt wurden, in der Sozialarbeiter den praktischen Teil ihrer Ausbildung ableisten können. Wir betrachten dies als besondere Anerkennung unseres Bemühens um eine ganzheitliche Betreuung der Bedürftigen in unserem umfassenden Hilfsprogramm. Der erste Student, Herr Niklas Rohlff, tritt im September sein 40wöchiges Praktikum an. Vorbereitend lernt er schon die Sprache der Zulu.

Die Assoziation des Malteser Ritterordens in Washington übernahm die Fahrtkosten dieser zwei Krankenschwestern. Sie arbeiteten vier Wochen im Hospiz, sind aber inzwischen schon wieder in ihrer Heimat.


Sr. Nayda Del Moral



Im Namen unserer Organisation und der Menschen, denen wir helfen können, möchten wir allen freiwilligen Helfern unsere ehrliche Anerkennung für die Zeit, die sie geopfert haben und die harte Arbeit, die sie geleistet haben, aussprechen. Jeder von ihnen hat auf seine eigene Weise und mit den ihm eigenen Talenten einen Beitrag zu unserem Werk geleistet.
David Dempsey Dunnbittet bescheiden: Bitte
Macht Mich Mobil!
David Dempsey Dunn wurden noch zehn Tage zu leben gegeben.
Seine Familie bat das Blessed Gérard´s Hospiz ihn aufzunehmen, damit er seine letzten Tage in bestmöglicher Pflege verbringen könne und ihm ein menschenwürdiger Tod ermöglicht werde.
Aber Gottes Pläne waren anders:
Unter unserer Fürsorge verbesserte sich sein Gesundheitszustand von Tag zu Tag. Nach drei Wochen war er belastbar genug, um sich einer lebensrettenden Operation, der Amputation beider Beine, unterziehen zu können. Nach ein paar weiteren Tagen der Genesung und Rehabilitation in unserem Care Center ist er nach Hause zurückgekehrt.
Das medizinische Personal des Krankenhauses nannte ihn ihr Wunderkind". Wie auch immer man das nennen will, es ist wirklich sehr erfreulich, daß es Herrn Dunn nun so gut geht.
Seine Familie hat die Brotherhood of Blessed Gérard gebeten, mitzuhelfen, Herrn Dunn die Mittel zu verschaffen, damit er nicht nur gesund sondern auch wieder mobil wird.
D. h. es werden Mittel benötigt, um eine Rollstuhl für Herrn Dunn anschaffen zu können. Sollte dabei ein Überschuß entstehen, so soll er zur Deckung der Kosten für den dreiwöchigen Aufenthalt von Herrn Dunn im Blessed Gérard‘s Hospiz und für mehrere erforderliche Krankentransporte verwendet werden.
Wenn Sie helfen wollen, überweisen Sie bitte Ihre Spende direkt an unser
Spendenkonto in Deutschland: |

Erfreulicherweise haben mehrere Mitglieder den Wunsch geäußert, sich öfter zu treffen. Beim monatlichen Treffen unserer aktiven Mitglieder im Juni beschlossen wir, uns künftig an jedem Dienstag um 19.00 Uhr im Blessed Gérard's Pflege- und Sozialzentrum zu treffen. Die monatlichen Samstagstreffen entfallen dafür.
Unsere Treffen sollen drei Aufgaben erfüllen:
Die Mitglieder bringen jeweils einen kleinen Imbiß für den geselligen Teil der Treffen mit. Bei Bedarf wird ein Fahrdienst für die Mitglieder arrangiert.
Bitte teilen Sie uns mit, wenn sich Ihre Daten ändern, v. a. Anschriftenänderungen, neue Telefon- oder Fax-Nummern; neue E-mail-Adressen, oder wenn wir Ihren Mitgliederstatus oder Beitrag ändern sollen.

Gottes Segen zur feierlichen ProfeßUnser Mitglied, Sr. M. Veronica Krenn O.Cist., wird Ihre feierlichen Gelübde als Schwester des Cisterciensterinnenordens am Sonntag, 23. August 1998 im Herz-Marien-Kloster in Grenaa, Dänemark, ablegen. Möge der Herr Ihre Hingabe mit der Fülle seines Friedens, seiner Freiheit und seiner Liebe vergelten. Wir wünschen Sr. Veronica, daß sie Erfüllung darin findet, eine Dienerin Christi zu sein wie ihre Namenspatronin, die Jesus auf dem Kreuzweg helfend beistand.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag:
Wir gratulieren herzlichstDr. Heinrich Hirmer und Frau zur Geburt ihres Sohnes Andreas.
Willkommen daheim!Mrs. Beryl Bouchier ist kürzlich aus England zurückgekehrt, wo sie ihre Tocher und deren Familie besuchte.
Mr & Mrs. Ferdie Rouillon sind kürzlich von einer langen Israelreise zurückgekehrt.
Aufrichtige AnteilnahmeFür die Familie von Frau Maria Theresia Schick aus Petersberg, die vor kurzem verstarb,
für Mrs. Estelle Denner und ihre Familie zum plötzlichen Verlust Ihres Mannes und Vaters und
für Sr. Sanet van Zyl und Familie zum plötzlichen Tod ihres Vaters.
Beste Genesungswünsche fürMr. Zan Pieters und Herrn Hans Lagleder.
Auf Wiedersehen und viel Glück fürMrs. Sandy Messenger & Allistair die zusammen mit Donna und Lucia im September nach England gehen werden. Wir alle werden sie sehr vermissen.
Sandy war eine der ersten aktiven Helferinnen, die sich für unseren Dienst zur Verfügung stellte. Sie trat unserer Organisation im Oktober 1994 bei und wurde zu einem der verläßlichsten und beständigsten Mitglieder. Obwohl sie einem Beruf nachgeht und eine Familie zu versorgen hat, findet sie immer Zeit, um Bedürftigen zu helfen, wenn sie gebraucht wird.
Donna und Lucia, Sandys Töchter haben sich unserer Jugendguppe im April 1996 angeschlossen und haben beide einen Kurs in Hauskrankenpflege und Erster Hilfe für Jugendliche abgeschlossen. Sie waren immer bereit zu kommen und zu helfen, wenn ihre Mutter Dienst hatte. So war die Nachtschicht in unserem Pflege- und Hozpizzentrum oft eine Mutter-Tochter-Teamarbeit.
Wir danken Allistair Messenger daß er seiner Frau die Zeit zugestanden hat, anderen zu helfen und wir wünschen der ganzen Familie eine gute Zukunft in ihrem neuen Zuhause. Hambani kahle!
Wenn ja, schicken wir Ihnen gern die ensprechenden Unterlagen und Informationen zu. Sie müssen dazu nicht unbedingt eine medizinische oder pflegerische Fachkraft sein. Wir brauchen auch Helfer/innen, die im Haushalt mithelfen oder sich um die Instandhaltung unserer Gebäude und Fahrzeuge annehmen.
Unsere Mitglieder waren am Samstag vor dem Fest des Hl. Johannes zu unserer alljährlichen Johannisfeier eingeladen. Einem Festgottesdienst folgte ein unterhaltsamer Teil, der von den Schülerinnen unserer Nähschule und den Kindern unseres Kindergartens gestaltet wurde.

Kinder der Blessed Gérards Pre-primary School and Crèche tanzen und singen.

Dr. Paul Thabethe, unser leitender Arzt und Herr Johannes Hlongwa, Gruppenführer in Mangete erfreuen sich am Festtagsgeschehen.

Die Schülerinnen des Blessed Gérards Community Development Centre (Nähschule) und ihre Familien machen eine Modeschau mit Kleidung, die sie in ihrem Kurs hergestellt haben.
die alle kürzlich einen runden Geburtstag gefeiert haben. Daß sie sich der Hilfe um Notleidende verpflichtet fühlen, haben die drei dadurch unter Beweis gestellt, daß sie ihre Verwandten und Bekannten gebeten haben, anstelle von persönlichen Geschenken, Spenden zugunsten der Brotherhood of Blessed Gérard zu geben.
Wir danken Euch von ganzem Herzen und versichern Euch, daß die Bedürftigen Eure Hilfe zu schätzen wissen, wenn wir ihnen dabei helfen, den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen:

Wir danken auch allen anderen Spendern für die Unterstützung, die sie unserer Gemeinschaft geben. Ohne Ihre Mitgliedsbeiträge und Spenden wäre das Ausmaß unserer Arbeit sehr in Frage gestellt.
Falls Sie sich und uns die Arbeit mit Ihrer Beitragszahlung erleichten möchten,
Und Sie dies nicht ohnehin bereits getan haben, bitten wir Sie, entweder einen Dauerauftrag an Ihre Bank zu geben oder das nachstehende Einzugsermächtigungsformular auszufüllen, auszuschneiden und uns auf dem Postweg oder per Fax zukommen zu lassen. Sie können dieses Formular auch zur Mitteilung von Änderungen verwenden.
| Ich möchte die Ziele der Bruderschaft als Finanzieller Förderer durch eine O jährliche O vierteljährliche O monatliche Spende (Beitrag) von ______ DM unterstützen und stimme zu, daß dieser jeweils im voraus zu entrichten ist. | |
| O Ich bin bereits Mitglied der Brotherhood of Blessed Gérard. Meine Mitgliedsnummer (siehe Adreßaufkleber) ist: _________________________ O Ich bin noch kein Mitglied. Betrachten Sie dies als Aufnahmeantrag. | |
| Ich ermächtige Sie, den Mitgliedsbeitrag jeweils bei Fälligkeit von meinem Konto Nr ________________ bei der (Bank) __________________ Bankleitzahl ______________ einzuziehen. | |
| Vorname | |
| Familienname | |
| Geburtsdatum | |
| Straße/Postfach | |
| Postleitzahl | Ort |
| Telefon Vorwahl | Nr. |
| Fax Vorwahl | Nr. |
| Handy Vorwahl | Nr. |
| URL | |
| Ort | Datum |
| Unterschrift | |
Bitte schneiden Sie gegebenenfalls dieses Formular aus und senden Sie es an:
Brotherhood of Blessed Gérard
Herrn Johannes Lagleder
Eichstätter Straße 34
D-86633 Neuburg
Telefon 08431 46555
Fax 08431 644114
Mr Gerrit van Rooyen, Mr Mivuyo Mike Tabata, Marie-Sophie Freiin von Venningen, Mrs Barbara Ann Sarenac, Mrs Nayda Del Moral, Mrs Diane Beverley Hughes, Mr Zakhele Milton Mlangeni, Mr Bongani Patrick Nkosi, Mrs Phillis Thembekile Mkhize, Mrs Clair Cecile Sakir, Miss Ilona Loganadhan, Mr Joseph Kurtzman, Mrs Kay Samuel, Mrs Joyce Vijaylutchmee Moodley, Mrs Sperie Moodley, Mrs Shirley Harisingh, Miss Renuka Devi Moodley, Mr Peter Kurrild-Klitgaard, Herrn Stephan Markus Killian.
| Mitgliederstatistik am 22.07.98 | Aktive Mitglieder | Finanzielle Förderer | Spirituelle Förderer | Gesamt |
| Südafrika | 181 | 79 | 19 | 279 |
| Tansania | 0 | 0 | 1 | 1 |
| Österreich | 0 | 1 | 3 | 4 |
| Belgien | 0 | 0 | 1 | 1 |
| Deutschland | 13 | 153 | 71 | 237 |
| Dänemark | 0 | 1 | 16 | 17 |
| Finnland | 0 | 0 | 1 | 1 |
| Großbritannien | 4 | 1 | 1 | 6 |
| Italien | 2 | 18 | 1 | 21 |
| Irland | 2 | 6 | 1 | 9 |
| Ungarn | 0 | 0 | 1 | 1 |
| Malta | 0 | 0 | 1 | 1 |
| USA | 7 | 20 | 10 | 37 |
| Kanada | 0 | 2 | 1 | 3 |
| El Salvador | 0 | 0 | 2 | 2 |
| Chile | 0 | 0 | 1 | 1 |
| VAE | 0 | 0 | 1 | 1 |
| Japan | 0 | 0 | 1 | 1 |
| Australien | 0 | 2 | 2 | 4 |
| Gesamt | 209 | 283 | 135 | 627 |
Wir danken Frau Gabriele Rauecker und Frl. Martina Füchsl für die Übersetzung dieses Rundbriefes ins Deutsche.
The "Brotherhood of Blessed Gérard Rundbrief" ist das offizielle Organ der Brotherhood of Blessed und wir von der Geschäftsführung der Brotherhood of Blessed Gérard herausgegeben.
Unsere Adresse:
61 Anderson Road
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Mandeni 4490
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Telefon +27-32-4562743
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