Es ist das Ziel des Blessed Gérard's Hospizes, Mandeni, die Versorgungslücke zwischen Krankenhaus und Zuhause des Patienten zu überbrücken. Es bleibt den Krankenhäusern hierzulande wegen ihrer geringen Zahl und des Bettenmangels oft gar nichts anderes übrig, als Patienten (zu) frühzeitig zu entlassen, d.h. noch bevor sie für sich selber sorgen können bzw. gesundet sind. Die Familien sind häufig nicht in der Lage, für ihre kranken Angehörigen zu sorgen, weil es ihnen an Selbstvertrauen, Ausbildung oder den pflegerischen Möglichkeiten fehlt, sich um ihre wieder genesenden Angehörigen zu kümmern. Die zweite Zielgruppe des Hospizes sind Patienten, die im Krankenhaus nicht genommen werden, weil sie z.B. eine infauste Prognose haben (Krebs/AIDS), aber auch zu Hause nicht hinreichend gepflegt werden können.
Das Hospiz hat eine vierfache Aufgabe:
Wir sind ein Ausbildungszentrum für Familienangehörige und andere Interessenten in Häuslicher Krankenpflege und anderen verwandten Bereichen, z.B. AIDS-Vorbeugung und -pflege, Basis-Gesundheits-Pflege, Hospiz-Pflege, Diätlehre usw.
Wir sind ein Trainings- und Einsatzzentrum für Ambulante Hauskrankenpflege-Teams, die die Häusliche Pflege durch die Familie ergänzen und unterstützen durch Ausbildung am eigenen Angehörigen und weitere Hilfen in der familiären Umgebung.
Wir sind ein Tagespflege-Zentrum für kranke Menschen, so dass Familienmitglieder die Arbeit haben, diese nicht aufzugeben brauchen, um für die Pflege ihres Angehörigen zur Verfügung zu stehen, sondern ihren Patienten vor Arbeitsbeginn in unser Hospiz bringen und nach Arbeitsschluss ihn wieder mit nach Hause nehmen können. Der Patient wird dann auch, je nach seinem Krankheitszustand, an der Beschäftigungstherapie oder Freizeitaktivitäten des Care Centre und Hospizes teilnehmen, damit er sich weder langweilt noch unnütz fühlt.
Wir nehmen Kranke stationär auf und pflegen sie. Dies ist eine letzte Möglichkeit, die nur dann Anwendung findet, wenn die Pflege des Patienten nicht hinreichend durch die Ausbildung seiner Familienangehörigen oder deren Unterstützung durch unsere Mobilen Hauskrankenpflege-Teams, noch durch die Aufnahme im Tagespflege-Zentrum gewährleistet werden kann. Die stationäre Aufnahme lässt immer noch die Möglichkeit offen, Familienmitglieder an ihrem eigenen Angehörigen in unserem Zentrum zu schulen. Mit welchen Krankheiten werden Kranke stationär aufgenommen?
Das Hospiz ist daher weder
eine Privatklinik (wenngleich unsere Ärzte für den guten Standard der Pflege verantwortlich sind, bieten wir keine medizinische Behandlung an), noch
ein Alten- oder Pflegeheim (wir können chronisch Kranke oder behinderte Menschen nicht auf Langzeitbasis aufnehmen).
Allgemeine Vorteile des Projektes
Die Betonung der Ausbildung und der Befähigung zur Hauskrankenpflege und die Beschränkung auf die Aufnahme von Kranken nur für beschränkte Zeit beugen der Gefahr vor, als "Müllplatz" für ungewollte und unbequeme kranke Angehörige missbraucht zu werden.
Die Mehrzweckfunktion des Zentrums ist Kosten sparend.
Die Ausbildungseinrichtungen sind nicht beschränkt auf Interessenten aus der Pfarreien Mandeni und Mangete, sondern offen für die gesamte Diözese Eshowe und darüber hinaus - schon jetzt hilft die Brotherhood of Blessed Gérard Menschen aus der gesamten Diözese Eshowe und aus der benachbarten Erzdiözese Durban - . Dies gilt insbesondere für die Multiplikatoren-Schulung, d.h. die Schulung von Ausbildern (z.B. in der AIDS-Vorbeugung).
Das Hospiz bietet die Möglichkeit zur Durchführung von Exerzitien und Besinnungstagen für Kranke und Behinderte.
Das Hospiz kann Außenstehende zur Teilnahme an seinen Aktivitäten einladen, z.B. Weihnachten für Einsame, Ausflüge und Pilgerfahrten für Behinderte und kranke Menschen usw.
Das Hospiz ist alles in allem ein umfassendes System der Hilfeleistung für die weitere Umgebung von Mandeni und darüber hinaus. Eine derartige Institution ist dringend notwendig, zumal es für eine Gesamtbevölkerung vom mehr als 100.000 Menschen im Einzugsgebiet von Mandini weder ein Krankenhaus noch Altenheim gibt und die Handvoll Ärzte in unserem Bereich hoffnungslos überlastet sind. Die Befähigung zur Hauskrankenpflege ist ein großer Schritt in Richtung auf unser Ziel, das Leid der Menschen geringer und ihr Elend erträglicher zu machen.
Blessed Gérard's Hospiz begann als ein Traum und ist nun schon viele Jahre lang Wirklichkeit:
Das Hospiz wurde am Fest des Seligen Gerhard, am 3. September 1996 eröffnet. Einen ausführlichen Bericht über die Einweihung finden Sie in unserem Rundbrief Nr.10
Wir laden Sie gern zu einer virtuellen Führung durch Blessed Gérard's Hospiz ein!
Berichte über Blessed Gérard's Hospiz und seine Entstehung finden Sie in:
Die Bruderschaft des Seligen Gerhard bittet Sie, uns großzügig zu helfen, weitere Ausstattung für das Hospiz in Mandeni zu erwerben. Auch die laufenden Kosten müssen durch kontinuierliche Unterstützung von außen gesichert werden. Bitte tun Sie, was auch wir tun:
Wir helfen, soviel wir können. Bitte helfen Sie uns zu helfen!
Machen Sie mit! Sie können uns helfen zu helfen...
durch Ihr Gebet, dass Gott unseren Dienst und die uns Anvertrauten segne
durch eine Spende für unsere karitativen Tätigkeiten
als Finanzieller Förderer, falls Sie unseren Dienst regelmäßig finanziell unterstützen möchten.
als Spiritueller Förderer, falls Sie uns regelmäßig durch Ihr Gebet helfen wollen.
Unsere Anschrift:
Brotherhood of Blessed Gérard P O Box 440 Mandeni 4490 Republic of South Africa Telefon: +27 32 4562743 Fax: +27 32 4567962 E-Mail:
Spendenkonto in Deutschland:
Bruderschaft des Seligen Gerhard e.V. · D-86633 Neuburg Sparkasse Neuburg-Rain · Konto Nr. 12021 · BLZ 721 520 70 mit dem Vermerk "Spendenquittung!" falls benötigt. Dann aber bitte genaue Adresse angeben!
Diese Seite wurde zuletzt am 21-04-2009 19:34:08 geändert.
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