Today we are going to visit a centre which has developed in response to the
problem of AIDS in rural South Africa. The centre is found in KwaZulu-Natal,
just over 100 kms north of Durban, in the town of Mandeni, in an area which is
said to have the highest rate of AIDS anywhere. Mandeni lies on the trucking
route between Durban and Mozambique, a fact that contributed to this
high rate
of infection.
The Blessed Gerard Centre is named after the
founder of the Knights of Malta who
have contributed greatly to the construction of the centre through the
foundation, Brotherhood of Blessed Gerard, first set up in 1992. The building
was opened in 1996 and since then has grown in response to the needs of the
people. Fr. Gerard Lagleder is a Benedictine missionary and it was he together with a
local doctor, who saw that something had to be done to help relieve the
suffering of the people in Mandeni.
Fr Gerard shared with us about what led him to see the need for the Blessed
Gerard Centre.
That was the first part of an interview with Benedictine missionary, Fr. Gerard
Lagleder, telling us about the work of the Blessed Gerard Care centre in
Mandeni.
If you would like to learn more abut their work you can visit their web site.
The address is www.bbg.org.za
You can contact Fr. Gerard by writing to: fatherbbg.org.za
17/08/2009 10.59.01
Misinformation about HIV AIDS is considered in the second part of our interview
about the Blessed Gerard Centre in Mandeni, South Africa. In this second part of our interview with Fr. Gerard Lagleder, we
consider what could be done to confront the problem of misinformation about
AIDS.
We look at the lives of young women and their babies and how the Blessed Gerard
Centre is trying to alleviate their difficulties.
21/08/2009 16.37.03
At the forefront of Anti-retroviral Therapy in South Africa, the Blessed Gerard
Care Centre. Part 3. HAART is the name of one of the main projects of South Africa’s Blessed
Gerard Care Centre.
HAART stands for Highly Active Anti-retroviral Therapy and
this particular project is part of one of the world’s largest NGO programmes of
this kind and that is the AIDS treatment programme of the Catholic Bishops
Conferenceof South Africa.
We shall learn more about HAART shortly. First let’s reflect on our interview
with Fr. Gerard Lagleder last week on this feature, when he shared about the
need to inform people about how HIV AIDS can be transmitted so as to combat
misinformation, which as we heard, can lead to the tragic abuse of children. Traditional healers should learn the truth and help combat misinformation and
we heard that Catholic youth groups and schools are trying to guide the youth
with the right information.
Another branch of the Blessed Gerard Care Centre is the
Hospice and Fr. Gerard
begins today with an outline of their work.
From the work of the Hospice, Fr. Gerard turned to the HAART project, which as
we mentioned earlier stands for Highly Active anti Retroviral Therapy.
(interview)
The danger of forgetting to take antiretroviral therapy for just one day,
pointed out by Fr. Gerard Lagleder, in this third part of an interview he gave
to the Africa Service of VR about the work of the Blessed Gerard Care Centre
which is located in Mandeni, South Africa.
To find out more visit their web site,
www.bbg.org.za
There was also an Interview in German, which was
broadcast on 28 August 2009
28/08/2009 10.39.14
Kampf gegen Aids in Südafrika: „Auch Jesus kämpfte gegen Windmühlen“
Prävention und Behandlung: Pater
Gerhard Lagleder berichtet von Anti-Aidsprogrammen, von Vorurteilen
und sozialen Problemen. Der Missionsbenediktiner aus Regensburg gründete
1992 eine Hilfsorganisation in Südafrika. Birgit Pottler hat ihn
getroffen.
Mit zwölf Prozent gehört Südafrika zu den Ländern mit der höchsten
HIV/Aids-Rate. Rund sechs der weltweit etwa 33 Millionen infizierten
Menschen leben hier. Innerhalb Südafrikas hält die Provinz KwaZulu-Natal
mit 36 Prozent den traurigen Rekord. Hier wirkt Pater Gerhard Lagleder,
Missionsbenediktiner der Erzabtei St. Ottilien.
Arzt für die Seele
Das Missionarwerden sei ihm in die Wiege gelegt worden, meint der
gebürtige Regensburger mit weltlichem Namen Clemens. „Meine Taufpatin
und ihr Bruder waren jahrzehntelang Missionare in Südamerika, und das
hat mich als kleines Kind immer schon fasziniert.“ Doch zunächst
wollte er Arzt werden, arbeitete von Jugend an als Pfleger und im
Malteser Hilfsdienst. „Im Lauf des Gymnasiums übernahm ich viele
Nachtdienste. Menschen legten mir ihre Lebensgeschichte, im Grunde ihre
Lebensbeichte ab, und ich dachte, wenn Du jetzt noch sagen könntest, ,Deine
Sünden sind Dir vergeben’, dann wäre diesen Menschen wirklich geholfen.“
Lagleder wurde nicht „Arzt für den Körper“, sondern „Arzt für die Seele“.
1987 ging er nach Südafrika. Heute, mehr als 20 Jahre später, ist er der
Aidsbenediktiner aus Mandeni. „Normalerweise spricht man mich als
Buschpater an“, meint Lagleder, „um ein anderes lustiges Wort zu bringen“.
Doch „Aidsbenediktiner“ sei genehm, denn Aids sei für ihn „eine ganz
persönliche Berufung“ geworden.
Kampf den bösen Geistern
Mandeni liegt in der aidsgeplagten Provinz KwaZulu-Natal rund 100 km
nördlich von Durban. Zur Pfarrei Pater Gerhards gehören 250.000 Menschen,
zumeist Zulu-Afrikaner. „Ich hatte dann mit sehr vielen kranken Menschen zu tun, mit
vernachlässigten Menschen“, berichtet Pater Gerhard von seinen
ersten Pfarreijahren und erzählt ein Beispiel: Er brachte die
Krankenkommunion zu einer sterbenden Frau, spendete die Sakramente. „Dann sagte ich zu ihr: Ich bin nicht nur Seelsorger, ich kenne mich
auch in der Krankenpflege aus. Was fehlt Ihnen denn? Warum sind sie so
schlecht beieinander? Ja, mein Rücken tut mir so weh, sagte die Frau.
Ich: Darf ich mir den anschauen? Sie stimmte zu. Der ganze Rücken war
völlig wund gelegen so dass man in den offenen Stellen sogar die Knochen
sehen konnte. Um Himmels willen, Sie müssen unbedingt zu einem gutem
Arzt, meine Reaktion. Sie: Das kann ich mir nicht leisten. Lassen Sie
das meine Sorge sein, antwortete ich und habe sie auf meinen Pick-Up auf
eine Matratze gelegt und zu einem guten Arzt gebracht. Der war der
Pfarrgemeinderatsvorsitzende unserer Kirchengemeinde und hat sie ins
Krankenhaus überwiesen. Die Frau starb in der selben Nacht. Und dann
sagte der Arzt zu mir: Pater, können wir denn gar nichts unternehmen? So
viele Menschen hier sterben an Vernachlässigung. Es gibt so viele
Menschen, um die sich kein Mensch zu Hause kümmert.“
Die Tradition der Zulu fällt eigene Diagnosen. Pflege hilft demnach
nicht: „Die Menschen gehen bei uns davon aus, dass Krankheit durch
Verhexung hervorgerufen ist, durch Verwünschung und Verzauberung. Die
Menschen haben also Angst, sich um einen Kranken zu kümmern, weil sie
fürchten, dass die bösen Geister ihnen nachstellen, weil sie ihnen
scheinbar ins Handwerk pfuschen.“
Die Konsequenz? „Sehr viele Menschen liegen also in ihrer Hütte, in
ihren eigenen Fäkalien werden nicht ordentlich gewaschen, kriegen keine
ausreichende Nahrung, kriegen ihre Medizin nicht, viele sind dann auch
fürchterlich wund gelegen, und so kommen die Patienten dann zu uns.“
Zu uns, das ist das Pflege- und Sozialzentrum Mandeni. Gemeinsam mit
Südafrikanern gründete Pater Gerhard Lagleder 1992 die
Bruderschaft des Seligen Gérard, benannt nach dem
Gründer der Malteser. Die Hilfsorganisation unterhält heute unter
anderem ein Hospiz, ein
Kinderheim, einen
Kindergarten. Die zentrale
Aufgabe ist jedoch die Aidsbehandlung mit einem
antiretroviralen
Therapieprogramm. „Zu Beginn hatten wir etwa zur Hälfte
Krebspatienten, zur Hälfte Aidspatienten. Somit wurde dieses
Pflegezentrum sehr schnell zum Hospiz.
In der Zwischenzeit ist die Aidspandemie in Südafrika so angestiegen,
dass wir fast nur noch Aidspatienten haben. Die Menschen werden nicht
mehr alt genug, um einen Krebs zu entwickeln. Das heißt, sie sterben
schon vorher an Aids.“
„Jungfrauen befreien von HIV“
2003 begann die Malteserbruderschaft mit der Aidstherapie; „notgedrungen“
sagt Pater Gerhard heute mit einem Seitenhieb auf die südafrikanische
Regierung: „Zu einer Zeit, als unsere Gesundheitsministerin bei einer
Aidskonferenz noch einen Stand mit Knoblauch und Rote Beete aufgebaut
hat und sagte, dass die Medizin zu giftig sei. Die Menschen sollten
lieber bei der Natur bleiben, dann ginge es ihnen besser.“ Traditionelle Heiler genießen hohes Vertrauen,
„isangoma“ heißen sie in Zulu. Krankheiten sind für sie ein Ruf der
Vorfahren und bedeuten meist eine Störung im Verhältnis zu den Ahnen.
Heilung beginnt in ihrer Vorstellung dann, wenn die Symptome
verschwinden. Bei Aids und HIV sind die Folgen dieser Verstrickung in
Kult und Aberglaube fatal.
Lagleder: „Eine ganz besonders schlimme Sache ist, dass viele
Menschen davon überzeugt sind, dass ein HIV-positiver Mann den Virus
losbekommen könnte, wenn er Geschlechtsverkehr mit einer Jungfrau hätte.
Doch der Durchschnitts-Zulu beginnt mit etwa zwölf Jahren sexuell aktiv
zu sein. Das heißt, sie finden keine Jungfrau mehr über Zwölf. Jetzt
werden immer jüngere Frauen und Mädchen vergewaltigt, von Männern, die
sich von dem Virus befreien möchten. Ich hatte selbst in meinen eigenen
Händen ein neun Monate altes Mädchen, das von ihrem eigenen Vater
vergewaltigt wurde. Der Mann ist natürlich später an Aids gestorben. Das
Kind leider auch – durch die barbarischen Verletzungen, die das Kind bei
dieser Vergewaltigung davongetragen hatte.“
Welche Rolle Gewalt an Kindern bei der Ausbreitung von HIV und Aids
spielt, liegt laut Forschern im Dunkeln. Doch die Erfahrungen Lagleders
sind nicht von der Hand zu weisen.
Angst vor dem Stigma
Nur zehn Prozent der Menschen in Südafrika hätten Zugang zu HIV-Tests
und Behandlung. Das Problem sei keineswegs die Finanzierung oder der
Zugang zu Medikamenten, die medizinische Versorgung für Aids-Patienten
sei in kirchlichen wie staatlichen Hilfsprogrammen kostenlos, betont der
Benediktiner. Doch bekannt zu machen, dass Aidsbehandlung
selbstverständlich ist, übersteige die Kräfte, so der Nimmermüde. Die
Angst vor Stigmatisierung sei das größte Problem: „Das heißt, dass der Patient abgestempelt ist und die Leute mit
Fingern auf ihn zeigen, oder die Menschen meinen, andere würden mit
Fingern auf sie zeigen. Bei unseren extrem hohen HIV-Infektionsraten ist
es eigentlich umgekehrt, dass die meisten positiv sind und die wenigsten
nicht positiv. Es gäbe also gar keinen Grund, auf jemanden mit dem
Finger zu zeigen. Die Menschen haben sehr große Angst, überhaupt zum
HIV-Test zu gehen.“
Lagleder und sein Team fahren in die Buschdörfer, bieten anonyme
HIV-Tests an und betreiben Aufklärung: über den Krankheitsverlauf ebenso
wie über Schutz und Behandlung.
HIV ungleich Aids
HIV steht für „Humanes Immunschwäche-Virus“. Aids ist die Abkürzung für
„Erworbenes Immunschwäche-Syndrom“. Die Übertragung von HIV erfolgt
durch Blut, Sperma, Vaginalsekret und Muttermilch. Geschlechtsverkehr
zwischen Mann und Frau ohne Kondom ist weltweit der häufigste
Übertragungsweg, je nach Land und Region liegt die Rate bei 60 bis 85
Prozent. Innerhalb von Stunden dringt das HI-Virus in bestimmte Zellen
des menschlichen Immunsystems ein. Betroffen sind vor allem bestimmte
Abwehrzellen, die so genannten CD4-Helferzellen. Die Zellen werden
umprogrammiert und das Virus vermehrt sich in ihnen, der Körper wird zur
Virenfabrik und die Wirtszellen werden zerstört. Beschwerden bestehen in
dieser Frühphase zunächst keine, doch die Betroffenen sind und bleiben
für den Rest des Lebens ansteckend. Nach einigen Tagen kommt es zur
akuten Infektion mit zumeist grippeartigen Symptomen, die häufig nicht
mit dem HI-Virus in Verbindung gebracht werden. Es folgen mehrere Jahre
ohne Beschwerden, die meisten Betroffenen wissen nicht, dass sie Träger
des HI-Virus sind. Mit fortschreitender Zerstörung der Abwehrzellen
treten erst nach Jahren vermehrt Krankheiten, schwer behandelbare
Infektionen oder Tumore auf. Tuberkulose gehört in wirtschaftlich armen
Ländern zu den häufigsten mit dem HI-Virus verbundenen Infektionen. Erst
dieses Stadium wird als Aids bezeichnet. Nach neuen afrikanischen
Studien sterben Erwachsene durchschnittlich elf Jahre nach der
Erstinfektion. Bei Kindern verläuft die Krankheit schneller; 50 Prozent
der infizierten Säuglinge sterben in den ersten beiden Lebensjahren.
Eine antiretrovirale Therapie verlangsamt die Virusvermehrung im Körper,
kann den Ausbruch von Aids also hinauszögern und die Sterblichkeit
deutlich verringern.
Angriff auf den Zulu-Kral
Voraussetzung für die Therapie: Die Medikamente müssen für den Rest des
Lebens zwei Mal täglich und möglichst immer zur selben Zeit eingenommen
werden. Andernfalls mutiert das Virus und wird resistent. Jeder Patient
der Aidsklinik in Mandeni durchläuft einen dreiwöchigen
Vorbereitungskurs. „Bei Adam und Eva“ fange er an, berichtet Lagleder.
Medizinischer Fachjargon helfe nicht, auch keine Statistik, religiöse
Vorstellungen und Traditionen schon eher, so der erfahrene Sanitäter.
Was ist ein Krankheitskeim, was macht dieser Keim im Körper, welche
Nebenwirkungen gibt es? Pater Gerhard erklärt das so: Die
CD4-Helferzelle ist ein Zulu-Kral: Der Zellkern die Viehkoppel, die
Zellhaut der Zaun um das Anwesen: „Für den Zulu ist die Viehkoppel ein heiliger Ort. Hier hält er die
Opfertiere, mit denen er den Ahnen opfert. Wenn er dies tut, besteht ein
Gleichgewicht des Wohlbefindens, das heißt, dann tun ihm die
Ahnengeister nichts zu Leide, sondern können dann auch so etwas wie eine
Schutzengelfunktion wahrnehmen. Wenn man ihnen richtig opfert, passen
sie gut auf. So denken die Leute. Ich sage den Patienten also: Pass auf,
dieser Feind will in deine Viehkoppel eindringen, um dort alles
durcheinander zu bringen, um deine Opfertiere zu verjagen und um dann in
dieser Viehkoppel sich zu vermehren und viele viele mehr dieser Feinde
dort zu generieren. Und diese Medizin ist wie ein Wächter, wie ein
Polizist. Dieser Wächter wird jetzt vor deiner Viehkoppel aufgestellt.
Aber er wird alle zwölf Stunden müde, und alle zwölf Stunden musst du
neue Wächter hinschicken. Denn wenn der Wächter müde ist, dann wartet
der Feind nur darauf, dass er jetzt in die Viehkoppel eindringen kann.“
150 Euro pro Monat
250 Patienten sind derzeit in Mandeni in Aids-Behandlung. Die
Malteserklinik ist Teil des Aidsbehandlungsprogramms der
südafrikanischen Bischofskonferenz, sie war die vierte von inzwischen
24. Finanziert wird die Behandlung rein aus Spenden. Einer der größten
Geldgeber, so Lagleder, sei die Regierung der USA. Deren Notfallprogramm
für Aids-Hilfe in Afrika zahle bislang gut zwei Drittel der
Behandlungskosten. Weitere Geldgeber und Spendenaktionen seien nötig,
das US-Hilfsprogramm werde „nicht bis in Ewigkeit. Amen“ bestehen. Die
Behandlungskosten eines Patienten beziffert Pater Gerhard auf etwa 150
Euro pro Monat - Vorbereitung, Personalkosten, Bluttests, Medikamente
und medizinische wie therapeutische Nachbehandlung eingeschlossen.
150 Euro. Ohne die katholische Morallehre in Frage zu stellen, eine
provokante Bemerkung sei erlaubt: Das Kondom wäre billiger. Die Lösung
bringt es aber nicht. Und zwar aus vielerlei Gründen. „Das Kondom ist ein Riesenproblem. Natürlich hilft ein Kondom, das
ist ist überhaupt keine Frage. Wenn Sie in den Regen hinausgehen, dann
haben Sie einen gewissen Schutz, wenn Sie einen Regenschirm verwenden.“
Tonnenweise werden Kondome unters Volk geworfen, „wenn ich es so
plakativ sagen darf“,konstatiert Lagleder. In jedem öffentlichen
Gebäude seien Präservative frei zugänglich, doch der Zulu lehne sie
völlig ab. Zum einen wollten die Menschen möglichst viele Kinder haben,
um ihre Fertilität beweisen zu können. Zum anderen seien Kinder in den
Augen der Menschen eine Altersvorsorge, und auch hedonistische Gründe
spielten eine Rolle. Relikt der Apartheid
Und schließlich: Das Kondom ist ein Werk der Weißen und allein deshalb
ein großes Problem. Pater Gerhard sagt nach mehr als 20 Jahren in
Südafrika „ganz überzeichnet“: „Selbst wenn ich als Priester mit meinem Hemd mit Priesterkragen zu
dem Patienten hingehen würde und ihm sagen: Bitte verwende dieses Kondom.
Dann würde der sich umdrehen, mir einen Tritt ins Gesäß geben und sagen:
Du dummer Weißer, Du willst nur uns Schwarze dezimieren mit deinen
Parolen zur Enthaltsamkeit. Du willst uns das Kondom geben, damit wir
keine Kinder bekommen und damit du Weißer und ihr Weißen, damit ihr eure
Übermachtstellung ausbauen und uns Schwarze niedrig halten könnt.“ Kampf gegen Windmühlen
In Mandeni setzt der Aidsbenediktiner Gerhard Lagleder darauf, „die
Wahrheit zu sagen“. „Die Wahrheit ist: Es gibt ein ganz sicheres
Mittel und das ist Enthaltsamkeit. Natürlich kämpft man sozusagen gegen
Windmühlen, aber das hat Jesus auch gemacht. Er hat auch gegen
Windmühlen gekämpft und hat aber so viele Siege dabei davongetragen…“
(rv 27.08.2009 bp)